Das Internet fußt auf der einheitlichen TCP/IP-Protokollfamilie,
welche den Datenaustausch und die Adressierung zwischen verschiedenen Computern und Netzwerken standardisiert.
Vorteilhaft ist, dass die Kommunikation völlig unabhängig von den verwendeten Betriebssystemen und Netzwerk-Technologien geschehen kann.
Das DNS (Domain Name System) ist ein wichtiger Teil der Internet-Infrastruktur.
Um einen bestimmten Computer anzusprechen, identifiziert ihn das IP-Protokoll mit einer eindeutigen IP-Adresse.
Dabei handelt es sich bei der heute üblichen Version IPv4 um 4 Byte (Zahlen im Bereich von 0 bis 255),
die durch einen Punkt getrennt angegeben werden, beispielsweise 211.222.80.189.
Diese Zahl kann man sich als eine Art Telefonnummer mit dem DNS als Telefonbuch vorstellen.
Das DNS ist eine verteilte Datenbank, die einen Übersetzungsmechanismus zur Verfügung stellt:
Ein beliebiger Domänenname (z.B. www.domain.de) kann in eine IP-Adresse übersetzt werden und umgekehrt.
Dies geschieht, vom Benutzer unbemerkt, immer dann, wenn er etwa im Webbrowser eine Adresse eingibt oder auf einen neuen Link klickt.
Der Browser fragt zuerst einen ihm bekannten DNS-Server nach der IP-Adresse und verbindet sich dann mit der entsprechenden Adresse,
um die Inhalte abzurufen.